Vertreibung von Jesiden in Herne

Für CORRECTIV.RUHR habe ich mich über mehrere Wochen mit Vorfällen in einem Wohnblock in Herne-Wanne beschäftigt. Nach einer Massenschlägerei im März 2016 haben jesidische Bewohner der Siedlung ihre Wohnungen und die Stadt Herne aus Angst verlassen. Die Stadtverwaltung hat dazu lange geschwiegen. Insgesamt sind aus meinen Recherchen drei Artikel entstanden:

Stadt Herne verschweigt Vertreibung von Jesiden

Herne: Wenn das Recht des Stärkeren gilt

Stadt Herne: Kein skandalöser Vorfall

Gelecek Yok - Keine Zukunft

Dieser Text ist im Rahmen meines "Spirit of Gezi"-Crowdfundings in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv entstanden und wurde bei #ÖZGÜRÜZ veröffentlicht.

Der Punk sei tot, heißt es oft. In Städten wie Berlin oder London ecken Punks mit ihren bunten Irokesenschnitten und zerschlissenen Klamotten längst nicht mehr an. Can, Ersin und Toprak aber machen Punkrock in Istanbul. Die Geschichte einer Subkultur im 13. Jahr Erdoğan.

Read more

Die Hoffnung ist verloren - Istanbul dreieinhalb Jahre nach Gezi

Was ist eigentlich aus dem "Spirit of Gezi" geworden, dem rebellischen Geist der Gezi-Proteste? Dieser Frage bin ich im November 2016 in Istanbul nachgegangen. Diese Recherche wurde durch ein Crowdfunding in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv ermöglicht. 

Mein Artikel "Die Hoffnung ist verloren" ist zuerst bei #ÖZGÜRÜZ und Correctiv erschienen, danach auch bei bento, im Schweizer Straßenmagazin SURPRISE, in der Kreiszeitung und dem Wochenendmagazin des Mannheimer Morgens. Im Dortmunder Straßenmagazin bodo ist außerdem ein weiterer Artikel über die Hoffnungslosigkeit der Aktivisten und Oppositionellen in Istanbul erschienen. Darüber hinaus habe ich mit detektor.fm und FluxFM über meine Recherchen gesprochen. 

Die Veröffentlichtungen sind hier dokumentiert.

Read more

Beim ersten Tag des Terrorprozesses gegen den "Scharia-Polizisten" Sven Lau

Veröffentlicht auf VICE.COM

In Düsseldorf steht der Salafisten-Prediger Sven Lau vor Gericht. Der Konvertit soll eine Terrororganisation in Syrien unterstützt haben.

Vor dem Gerichtsgebäude stehen zwei Polizisten mit Maschinenpistolen. Auch sonst sieht alles mehr nach Knast als nach Gericht aus. Das Terror-Verfahren gegen Sven Lau findet in einem Hochsicherheitsgebäude des Oberlandesgerichts Düsseldorf statt, zwischen dem Landeskriminalamt, Ackerflächen und Gewächshäusern. Hier werden die harten Fälle verhandelt: Terrorismus und Schwerkriminalität. Auf dem Dach ein Hubschrauberlandeplatz, drumherum ein Zaun mit Stacheldraht. In der Schlange davor wartet ein Aufgebot an Journalisten. Auch ein kleines Grüppchen von Glaubensbrüdern des Angeklagten gesellt sich dazu. 

Read more

Wie sich das Leben für türkische Wissenschaftler nach dem 15. Juli verändert

Veröffentlicht bei MOTHERBOARD.

Seit dem gescheiterten Putschversuch scheint der türkische Repressions-Apparat wie auf Steroiden zu agieren. Bereits seit Monaten verschlechtert sich die Situation von Journalisten, kritischen Wissenschaftlern und Oppositionellen in der Türkei—doch nach dem 15. Juli begann eine bisher beispiellose Verhaftungswelle das Land zu erschüttern. 

 Weniger als 24 Stunden nach der Niederschlagung hatten Präsident Erdoğan und die türkische Regierung mit Fetullah Gülen nicht nur den angeblich Schuldigen für den versuchten Putsch ausgemacht, es gab auch eine Künigungswelle im öffentlichen Dienst. In den ersten Tagen wurden zunächst 6.000 Soldaten festgenommen, darauf folgten Massenverhaftungen und vor allem Entlassungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens: Polizisten, Ministeriumsangestellte, Lehrer, Universitäts-Dekane. Unzählige Schulen und mehrere Universitäten wurden geschlossen, ein Ausreiseverbot für Akademiker eingeführt, auch die Erfolgsgeschichte der türkischen Start-Up-Szene ist bedroht, da immer mehr Gründer darüber nachdenken, die Türkei zu verlassen. Auch in der Wissenschaftswelt sorgen die jüngsten Entwicklungen für Verunsicherung—für Forscher im Inland als auch im Ausland ist die Zukunft ungewiss.

Read more

Was ich beim ersten Tomorrowland Deutschland erlebt habe

Veröffentlicht bei THUMP

Als ich am Samstagnachmittag in Dortmund in den Zug steige, denke ich mir: Scheiße! Bis eben, genauer: direkt nach der kalten Dusche, hatte ich noch gehofft, dass die drei Beutel Aspirin Complex den Kater von gestern besiegt hätten. Jetzt wird mir klar, dass ich letzte Nacht ungefähr drölf Vodka Gimlets zu viel in mich rein gekippt habe. Eigentlich bin ich also reif fürs Bett. Oder ein kaltes Bad. Oder etwas anderes Entspanntes mit niedrigem Geräuschpegel und ohne Bewegung. Stattdessen sitze ich im Zug zum deutschen Tomorrowland und habe Angst, dass sich mein Magen beim kleinsten Ruckeln auf der Strecke bis nach Gelsenkirchen einfach umdreht und das Katerfrühstück wieder hochkommt. 

Read more

Alkoholverbot in Herne: Ein Besuch im Sodom und Gomorrha des Ruhrgebiets

Veröffentlicht auf VICE.COM

Sodom und Gomorrha sind zwei ehemalige Industriestädte im Ruhrgebiet. Außerhalb biblischer Kreise nennt man sie heute auch Herne und Wanne-Eickel. Sittenverfall und Verrohung plagen die Städte. Um der göttlichen Zerstörung der Orte der Sünde zuvorzukommen, haben die Stadtoberen nun endlich eingegriffen: Zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung muss ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen her! 

Read more

“Im Prinzip ist das kein Problem, aus dem Knast auszubrechen!”

Veröffentlicht in VICE.

Detlef Kowalewski ist einer, der die Welt gesehen hat. In den 80er Jahren hat er sich als Straßenmusiker in London durchgeschlagen, mit einem Touristenenvisum zwei Jahre als Tätowierer in New York gearbeitet und sich in der High Society des kleinen Inselstaats Malta herumgetrieben. Mit seiner Heavy Metal-Band “High ‘n Dry” tourte er durch Europa, spielte im Vorprogramm von Iron Maiden und feierte Erfolge. In Köln brachte Detlef Kowalewski es Ende der 80er Jahre zum erfolgreichen Geschäftsmann: Er mietete ein paar große Hallen, vermietete sie als Proberäume an andere Bands, richtete einen Club ein und ein Fitnessstudio. “Da waren die Geissens früher beide Mitglied”, erzählt er heute. “Unser eigener Luxus-Proberaum war so beliebt, dass der auch immer vermietet war. Da waren Accept drin, Howard Carpendale, Iron Maiden. Auch Bon Jovi und Kiss hatten sich angemeldet”, erinnert er sich. 

 Bon Jovi und Kiss mussten sich dann aber andere Proberäume suchen: Als auf einmal ein SEK in Detlef Kowalewskis Schlafzimmer stand um ihn festzunehmen, war seine Karriere als Musiker und Geschäftsmann beendet. Der Vorwurf: Kokain-Handel im großen Stil. Während sein Geschäftspartner das Unternehmen vor die Wand fährt, schmiedet Detlef Kowalewski in der JVA Ossendorf Ausbruchspläne. Auf den erfolgreichen Ausbruch folgt die Flucht nach Holland, eine weitere Verhaftung, ein erneuter Ausbruch aus dem Knast. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern segelt er nach Brasilien, wird von einem Drogenkartell erpresst, beim Kokain-Schmuggel erwischt und erlebt in der korrupten Gefängniswelt Rio de Janeiros die Hölle auf Erden. 

Read more

Mit rechtsextremen Symbolen und Schlägereien für den Frieden

Veröffentlicht in VICE.

Der Kölner Ebertplatz ist am Sonntag rot eingefärbt. Bis zu 500 türkische Demonstranten haben sich hier versammelt. Viele von ihnen haben entweder die türkische Nationalfahne um ihre Schultern gehängt, oder schwenken Fahnen mit den Symbolen der rechtsextremen „Grauen Wölfe". Einige stehen um eine riesige Türkeifahne versammelt, die sie immer wieder hoch fliegen lassen. „Märtyrer sind unsterblich—Das Vaterland ist unteilbar" rufen sie dabei auf Türkisch. Und: „Allahu Akbar"—„Gott ist Groß". 

Read more

Der Mad Max des Münsterlands

Veröffentlicht in MOTHERBOARD.

Was haben Kondensatoren aus einem sowjetischen Atom-U-Boot, Krankenhaus-Laser und Längsregler-Röhren aus einem Bundeswehr-Transportflugzeug gemeinsam? Sie alle werden in einer unscheinbaren Werkstatt im Münsterland von dem virtuosen Hochspannungsbastler Jochen Wankmiller verarbeitet und in einzigartige, selbstentwickelt Gadgets zwischen Low-Tech-Science Fiction, Ingenieurskunst und Recycling-Geniestreich verbaut. 

 Aufmerksam geworden sind wir auf Jochen, als wir seine selbstgebaute Mikrowellenkanone auf YouTube entdeckten. Nach ein paar Telefonaten war klar, dass Jochen in Sachen Hochspannungselektronik einer der kreativsten DIY-Bastler Deutschlands ist. Was der 47-Jährige jenseits von den Entwicklungen auf seiner Website noch in Petto hat, und wie er bei sich Zuhause arbeitet, das will ich mir bei einem Werkstattbesuch aus der Nähe anschauen.

Read more

Sonderlager für Balkan-Flüchtlinge gibt es jetzt auch in Nordrhein-Westfalen

Veröffentlicht in VICE.

Obwohl sie im Behördensprech „Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen" heißen, werden die beiden Sammelzentren für Balkan-Flüchtlinge in Bayern im Alltag treffender „Abschiebelager" genannt. Das scheint die bayerischen Behörden aber nicht zu stören, im Gegenteil: Die CSU will ja den Eindruck erwecken, dass man die Sozialschmarotzer vom Balkan geradezu gnadenlos wieder in die Heimat schickt. Denn wer hier nur arbeiten will, weil er in seinem bettelarmen Heimatland nicht über die Runden kommt, der hat unser Mitleid nicht verdient. 

 In Nordrhein-Westfalen ist man da deutlich diskreter. Die Politiker hier lehnen das „bayerische Modell" zwar öffentlich ab—aber suchen trotzdem nach Möglichkeiten, Balkan-Flüchtlinge möglichst schnell und ohne mediales Aufsehen wieder loszuwerden. Das Ergebnis: De facto gibt es auch in Nordrhein-Westfalen Flüchtlingsunterkünfte, in denen vor allem Asylbewerber konzentriert werden, deren Anträge wenig Aussicht auf Erfolg haben. 

Read more

Ich wurde von der Bundeswehr ausgeraubt, entführt und erschossen

Veröffentlicht in VICE.

„Waffe!", ruft meine Teamkollegin, als wir mit unserer Attrappen-Ausrüstung aus Holz gerade unser Interview mit dem Bürgermeister des Dorfes Bonnland beginnen wollen. Auf der anderen Straßenseite steht ein Vermummter mit einem Sturmgewehr. Noch bevor er das Feuer eröffnet, springen wir in den Deckung versprechenden Hauseingang neben uns. Draußen ertönt das laute Schnellfeuer der Kriegswaffe: Vermutlich die allseits beliebte Kalaschnikow. Obwohl alles nur ein gespieltes Szenario ist, stehen wir direkt unter Strom: Was tun wir? Versuchen wir zu flüchten? Bleiben wir weiter hinter den dicken Wänden versteckt, die zumindest ein kleines bisschen Sicherheit versprechen? 

Read more

Flüchtlinge empfangen und Neonazis verjagen – Dortmund hat es am Wochenende vorgemacht

Veröffentlicht in VICE.

In Dortmund sind am Sonntag mehr als 2.000 Flüchtlinge angekommen. Mehrere hundert freiwillige Helfer haben den Dortmunder Hauptbahnhof deshalb in der Samstagnacht spontan zu einer Spendenannahmestelle umfunktioniert und gezeigt, dass „Willkommenskultur" mehr als eine hohle Phrase sein kann. Da Dortmund allerdings Dortmund ist, haben etwa 25 Neonazis versucht, das zu stören, und gegen Flüchtlinge demonstriert. Die Polizei hat versucht, die Rechten von den Flüchtlingsunterstützern zu trennen, und dabei kläglich versagt. Ein Bericht über ein bemerkenswertes Wochenende. 

Read more

Wir haben einen Experten gefragt, was die hohen Flüchtlingszahlen für Deutschland bedeuten

Veröffentlicht in VICE.

Der kurze Spätsommer der Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge scheint zumindest auf der Ebene der Bundespolitik vorbei zu sein. Nachdem alle für eine Weile betont haben, wie toll Deutschland den Flüchtlingen hilft, denkt man in Berlin nun darüber nach, wie man Flüchtlingen die Leistungen streichen kann. CSU-Politiker sympathisieren offen mit Viktor Orban und seinem Zaun an der Ungarisch-Serbischen Grenze. Dabei muss die hohe Zahl an Flüchtlingen gar kein Problem für Deutschland sein – wenn die Politik richtig handelt. Das sagt zumindest Aladin El-Mafaalani, Professor für Politikwissenschaft, Politische Soziologie und Politische Bildung an der Fachhochschule Münster. 

Read more

Sie heulen wieder: Die gewaltbereiten „Grauen Wölfe“

Veröffentlicht in VICE.

„Diyarbakir" schallt es durch die Lautsprecher. „Burada [Hier]!", rufen die Demonstranten mit in die Luft gestreckter Faust zurück. „Ankara—Burada! Türkiye—Burada! Burada! Burada!" 

 Mehr als 2.000 Teilnehmer hatten sich auf Facebook angekündigt. Auf dem Roncalliplatz hinterm Kölner Dom stehen aber kaum mehr als 500 im strömenden Regen. Fast jeder hier hat eine Türkeifahne in der Hand, um die Schultern gehängt oder ins Gesicht gemalt. Auch aus Redebeiträgen und Liedern schallen Nationalstolz und viel Pathos. 

Read more

Flüchtlinge empfangen und Neonazis verjagen – Dortmund hat es am Wochenende vorgemacht

Veröffentlicht in VICE.

In Dortmund sind am Sonntag mehr als 2.000 Flüchtlinge angekommen. Mehrere hundert freiwillige Helfer haben den Dortmunder Hauptbahnhof deshalb in der Samstagnacht spontan zu einer Spendenannahmestelle umfunktioniert und gezeigt, dass „Willkommenskultur" mehr als eine hohle Phrase sein kann. Da Dortmund allerdings Dortmund ist, haben etwa 25 Neonazis versucht, das zu stören, und gegen Flüchtlinge demonstriert. Die Polizei hat versucht, die Rechten von den Flüchtlingsunterstützern zu trennen, und dabei kläglich versagt. Ein Bericht über ein bemerkenswertes Wochenende. 

Read more

Zu doof zum Zündeln: Die Aachener "Karlsbande"

Veröffentlicht in VICE SPORTS.

14 Uhr, Rote Erde. Im Schatten des Westfalenstadions beginnt das Viertliga-Spiel der Dortmunder Amateure gegen Alemannia Aachen. Schon kurz nach Anpfiff muss die Partie jedoch unterbrochen werden: Aus dem Gästeblock steigt erst Rauch auf, dann brennen einige Bengalos. Auf einmal explodiert ein „Polenböller" auf dem Spielfeld. Auch mehrere Bengalos werden in die Richtung geworfen. Für die freundliche Bitte des Stadionsprechers, das Abbrennen von Pyrotechnik doch zu unterlassen, interessiert sich keiner der Aachener Ultras. Die hören erst auf zu zündeln, als ihnen schreiend klar gemacht wird, was sie da gerade noch angesteckt haben: Als die meisten der Bengalos längst ausgebrannt sind, kokelt es es unten am Zaun munter weiter. Eine Zaunfahne mit der Aufschrift „You'll never walk alone" wird von Ordnern und Fanbetreuern gelöscht und runtergerissen. Beobachter der Fanszene erzählen später, diese Fahne habe bereits seit den 90er Jahren im Aachener Fanblock gehangen. 

Read more

„Wir wurden von Nazis durch die Stadt gejagt"

Veröffentlicht in ze.tt.

Am Wochenende hat sich Sachsen von seiner hässlichsten Seite gezeigt. Zwei Nächte in Folge hat ein rechter Mob vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau randaliert und sich Straßenschlachten mit der hoffnungslos überforderten Polizei geliefert. 

Am Samstagabend haben sich mehr als 200 linke Flüchtlingsunterstützer diesem Mob in den Weg gestellt. Viele dieser Flüchtlingsunterstützer waren spontan aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Heidenau gekommen. Wir haben einen Antifa-Aktivisten und eine Aktivistin aus Dortmund gefragt, was sie dort erlebt haben. Weil die beiden aus Angst vor rechter Gewalt anonym bleiben wollen, haben wir ihre Namen geändert.

Read more

„Die PKK gehört zu uns“

Veröffentlicht in VICE.

Am Samstag haben mehr als 6000 Menschen in Köln gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf die PKK demonstriert. Die meisten von ihnen waren Kurden aus ganz Deutschland. Wir haben uns mit ein paar jungen Deutsch-Kurden getroffen und sie gefragt, warum ihnen die Heimat ihrer Eltern so wichtig ist.  

Einen Tag vor der Demo treffe ich mich in einem kurdischen Verein in Dortmund mit Barış. Der Name ist türkisch und bedeutet Frieden. Er ist außerdem nur ein Pseudonym. Barış will wie viele andere junge Kurden seinen Namen und sein Gesicht nicht veröffentlicht sehen. Zu sehr schwebt der Schatten des PKK-Verbots über ihnen. Kaum eine kurdische Demonstration kommt ohne PKK-Sprechchöre aus und die Sympathien in der kurdischen Gemeinschaft sind klar verteilt. 

Read more