"Ich verstecke nichts" – Berlin trägt Kippa und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus

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In der Berliner Fasanenstraße ist am Mittwochabend ein Meer aus Kippas zu sehen. Es ist ein eher ungewöhnliches Bild in Deutschland. Aber heute demonstrieren hier rund 2000 Menschen vor dem Jüdischen Gemeindehaus. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen – für Zusammenhalt und gegen Antisemitismus. 

Die Kippa ist die Kopfbedeckung religiöser jüdischer Männer. Bei der Aktion "Berlin trägt Kippa" tragen sie jedoch auch Frauen und Nicht-Juden als Zeichen der Solidarität. Anlass der Kundgebung ist der Angriff auf einen Kippa-tragenden Israeli in der vergangenen Woche in Berlin.

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