Pegida versucht, Journalisten zu behindern – und die Polizei München spielt mit

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Immer wieder versuchen rechtsextreme Demonstranten, Journalisten zu bedrängen und an ihrer Arbeit zu hindern. Ein aktueller Fall aus München zeigt, wie sie sich dabei auch die Polizei zunutze machen. Der Bayerische Journalisten-Verband spricht von einem Eingriff in die Pressefreiheit. 

Was ist passiert?

Montagabend in München. Ein kleines Grüppchen Demonstranten führt die wöchentliche "Tradition" der Pegida-Demos fort. Sie stehen auf dem Karlsplatz im Stadtzentrum vor einer großen Leinwand versammelt und verteilen Flugblätter. Was sie wollen: Öffentlichkeit. Was sie nicht wollen: Von Journalisten beim Demonstrieren fotografiert werden. Das Verhältnis der meisten Pegida-Demonstranten zu Journalisten ist nicht das beste. Auf den rechtsextremen Pegida-Demos wurde der Begriff "Lügenpresse" geprägt, immer wieder kam es zu Angriffen auf Journalisten.  

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