Sie waren mehr – doch was passiert jetzt in Chemnitz?

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Montagmittag vor der Chemnitzer Festivalbühne, eine kleine Gruppe Menschen sitzt schon auf dem großen Parkplatz, "Schrei nach Liebe" von den Ärzten dröhnt aus einer winzigen Lautsprecherbox. Alle singen mit. Alle. 

Nach den rechtsextremen Aufmärschen, nach der Gewalt der vergangenen Tage gegen Demonstranten, gegen Polizisten, gegen Journalisten, gibt es in Chemnitz neue Bilder. Endlich. Zehntausende kommen zusammen an diesem Nachmittag, manche haben Plakate dabei, viele sind bunt gekleidet, alle wollen an diesem Nachmittag ein Zeichen setzen gegen rechts. 

Wir sind mehr, hatten Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Kraftklub, K.I.Z., Marteria & Casper, Nura und Trettmann gesagt und spontan ein kostenloses Konzert auf die Beine gestellt. Gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Wir sind mehr!

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