"Wir sind hier, wir sind queer" – so war der Tuntenspaziergang in Berlin

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Berlin hatte längst einen schwulen Regierenden Bürgermeister, seit dem vergangenen Jahr dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland endlich heiraten. Man könnte meinen, unsere Gesellschaft sei weit gekommen. Trotzdem gibt es nicht nur auf den Straßen der Hauptstadt immer wieder homophobe und transfeindliche Gewalttaten. 

Im Berliner Stadtteil Neukölln sind am Samstag mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen, um zu zeigen: Wir lassen uns das nicht gefallen. Kaey Kiel, die die Demonstration mitorganisiert hat, erklärt: 

"Beim Tuntenspaziergang geht es darum, mehr Sichtbarkeit für queere Menschen in der Stadt zu schaffen. Dass wir nicht immer nur eine besondere Spezies sind, die zum CSD auftaucht, sondern tatsächlich auch hier leben und unterwegs sind."

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